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Souffleur

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spacer Beschreibung spacer

Die Souffleur wurde am 25. Juni 1941 bei Position 33° 49′ Nord, 35° 26′ Ost vor Beirut von dem britischen U-Boot HMS Parthian (N 75) versenkt, als die Souffleur zum Aufladen der Batterien auftauchte. Insgesamt wurden vier Torpedos der HMS Parthian abgeschossen, einer zerriss das U-Boot in zwei Teile. Vier Besatzungsmitglieder, die sich auf der Brücke befanden, konnten sich schwimmend retten; 50 Matrosen fanden den Tod.

Das Wrack liegt in Khaldé, ca. 10 km von Beirut entfernt. Von den 54 Besatzungsmitgliedern konnten sich 4 retten


Infos (Wikipedia):

Die Souffleur war ein U-Boot der Requin-Klasse (reguin = frz. Hai). Insgesamt wurden 9 Boote gebaut. Die Souffleur war ein Hochsee-Unterseeboot der französischen Marine.
Im Zweiten Weltkrieg wurden die Boote sowohl von der vichyfranzösischen als auch der freifranzösischen Marine eingesetzt.

Der Bootskörper war als Zweihüllenboot konstruiert und für Tauchtiefen bis zu 80 m ausgelegt. Der Antrieb war eine bei konventionellen U-Booten übliche Kombination aus zwei Dieselmotoren für die Überwasserfahrt und zwei Akkumulator-betriebenen Elektromotoren für die Tauchfahrt. Die Dieselmotoren stammten von Sulzer oder Schneider. Die Boote galten als schwerfällig und langsam.

Die Bewaffnung bestand aus einem 100 mm Deckgeschütz, zwei 8 mm MG zur Luftabwehr und zehn Torpedorohren im Kaliber 550 mm. Die Boote besaßen vier Torpedorohre im Bug und zwei im Heck. Dazu kamen vier außerhalb des Druckkörpers angeordnete schwenkbare Rohre. Das Konzept der extern angeordneten, schwenkbaren aber auf See nicht nachladbaren Rohre, war bei französischen U-Booten dieser Zeit üblich. Diese Bauweise galt als kompliziert und störanfällig. Außerdem beeinträchtigten die ausgeklappten Rohre Steuerung und Trimmung und führten durch den erhöhten Strömungswiderstand zur Verlangsamung und Geräuschbildung. Aufgrund der Unzuverlässigkeit der Steuerungstechnik französischer Torpedos dieser Zeit konnte aber auf schwenkbare Rohre nicht verzichtet werden.

Die Boote wurden zwischen 1935 und 1937 modernisiert. Umgebaut wurden hauptsächlich Teile des Rumpfes und der Antriebsanlage.

n der Zeit zwischen dem Beginn des Zweiten Weltkrieges am 1. September 1939 und dem deutsch-französischen Waffenstillstand am 22. Juni 1940 wurden die U-Boote überwiegend im Mittelmeer eingesetzt und patrouillierten vor der französischen und nordafrikanischen Küste.

Im Juni 1941 besetzten die Engländer gemeinsam mit freifranzösischen Streitkräften Syrien und Libanon, die bis dahin unter der Kontrolle Vichyfrankreichs standen. Im Laufe der Kämpfe wurde die Souffleur von einem englischen U-Boot versenkt.


Technische Deteils:

Besatzung (54 Mann)
Verdrängung (über Wasser: 1.150 ts, unter Wasser: 1.441 ts)
Länge  (78,2 m)
Breite (6,8 m)
Tiefgang (5,1 m)
Antrieb (Diesel: 2.900 PS (2.160 KW); Elektrisch: 1.800 PS (1.340 KW)
Geschwindigkeit (aufgetaucht: 15 kn (28 Km/h); getaucht: 9 kn (17 km/h)
Brennstoffvorrat (115 ts)
Fahrbereich (aufgetaucht bei 9 kn: 7.700 NM (14.260 km); getaucht bei 5 kn:70 NM (130 km)
Tauchtiefe (80 m)


Infos zum Tauchen:

Das französische U-Boot Souffleur liegt vor der Hafeneinfahrt von Beirut und ist ausschließlich per Boot zu erreichen. Sichtverhältnisse wechselhaft.

Die Souffleur wird selten angetaucht und ist in einem guten Zustand.

Das Boot ist in zwei Teile zerbrochen, man kann viele Details sehen.
Der vordere Teil liegt auf der Seite, Torpedos erkennbar, ein Torpedo im Abschussrohr. Ebenfalls erkennbar: Luftabwehrkanone + Drehturm.
Am hinteren Teil: Ruder bes. gut erhalten.


Tiefe spacer 28-34 m

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